
In Ihrer Rolle als Unternehmens- oder Hauptabteilungsleitung ist das Thema Schmierstoffe in der Regel kaum präsent. Das ist verständlich: Sie werden als C-Artikel eingestuft und sind so auch im Bewusstsein verankert.
In dem Augenblick jedoch, in dem sich ein Wälzlager dreht und damit zum Einkommen des Unternehmens beiträgt, wird die Angelegenheit interessant. Als wichtiges Maschinenelement trägt es maßgeblich die Verantwortung für den sprichwörtlich reibungslosen Produktionsprozess. Damit es diese Aufgabe zuverlässig erfüllen kann, benötigt es einen Schmierstoff in Form eines Öles oder Schmierfettes.
„Wer gut schmiert, fährt länger."
→ Dieser Grundsatz gilt in der Instandhaltung ausnahmslos.
Alle Schmierstoffe verschleißen. Werden sie nicht rechtzeitig ausgetauscht oder nachgeschmiert, führt das mittel- bis langfristig oftmals zum ungünstigsten Zeitpunkt zum Stillstand. Deswegen ist die vorbeugende Instandhaltung so wichtig.
Schmierstoffe haben in vielen Fällen ein hohes, unterschätztes Kosteneinsparungspotenzial – produktspezifisch und prozesstechnisch. Je nach Anwendung kann ein besserer Schmierstoff die Maschinenlebensdauer verlängern, den Wartungsaufwand verringern oder den Verbrauch senken. Die Schmierstoffkosten selbst sind dabei im Vergleich zur erzielten Einsparung in der Regel vernachlässigbar.
In der Regel sind es die Hochleistungsschmierstoffe, mit denen die größten Einsparungen erzielt werden können. Aber auch Standardschmierstoffe haben, je nach Anwendung, ein großes Potenzial. Unter Berücksichtigung des Umstellungsaufwandes beginnt das realistische Einsparpotenzial bei 5.000 € im Jahr und kann bei intensiver Fertigung leicht über 100.000 € jährlich erreichen.
Typische Warnsignale sind:
Eine Analyse der aktuellen Schmierstoffsituation zeigt in der Regel schnell, wo konkretes Potenzial liegt. Dabei helfen wir Ihnen gerne weiter: Sie erreichen uns werktags von 9 Uhr bis 16 Uhr unter +49 9342 9169393 oder per E-Mail an support@neukirchlubrication.de.
Standardschmierstoffe lassen sich meist nach Herstellerfreigabe eigenständig wechseln. Bei Hochleistungsprodukten ist fachliche Begleitung wichtig: Die Dimensionierung hängt von Anwendung, Temperaturbereich, Lastprofil und Materialverträglichkeit ab. Ein falscher Produktwechsel kann mehr Schaden anrichten als der ursprüngliche Mangel.
Ein Wechsel ist wirtschaftlich sinnvoll, wenn Verschleiß, häufige Wartungsintervalle oder hoher Energieverbrauch die laufenden Kosten treiben. Unter Berücksichtigung des Umstellungsaufwands beginnt das realistische Einsparpotenzial bei 5.000 € p.a., bei intensiver Fertigung kann es deutlich über 100.000 € p.a. liegen.